Praxis & Medizin

Coronavirus: Wissenswertes zum Krankheitserreger mit Tipps für den Alltag

Liebe Patientinnen und Patienten,

im Hinblick auf das noch weiter grassierende Corona-Virus, möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein paar Informationen zusammen tragen:

Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus:

  • Tröpfcheninfektion: Abgabe der Viren über Tröpfchen in der Luft - durch Niesen, Husten, Speicheltröpfchen einer infizierten Person - und Aufnahme über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. der Augen einer gesunden Person.
  • Schmierinfektion: Anfassen stark kontaminierter Oberflächen: die Viren können über die Hände in Mund- oder Nasenschleimhaut sowie in die Augenbindehaut gelangen

Von der Ansteckung bis zur Erkrankung vergehen 5 bis 6 Tage , wobei das Auftreten von Krankheitssymptomen auch bis zu 14 Tagen dauern kann.

Wer ist gefährdet?

Personen aller Altergruppen können betroffen sein. bei gesunden, jungen Erwachsenen und Kindern verläuft die Erkrankung häufig mild. Es kann aber zu einem schweren Verlauf kommen, wobei die Erkrankten auf der Intensivstation beatmet werden müssen.

Zur Risikogruppe gehören folgende Personenkreise:

  • Ältere ab 50 Jahre
  • Raucher
  • Übergewichtige
  • Menschen mit Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Chronische Lebererkrankungen, chronishce Nierenerkrankungen, Krebserkrankungen u. ä.)

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

  • Abstand voneinander halten (1,5m - 2m)
  • Hände und Unterarme mindestens 20 Sekunden gründlich mit Wasser und Seife waschen
  • In die Ellenbeuge husten/niesen, sich dabei von anderen Personen abwenden
  • möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Außerhalb des Zuhauses: Türklinken, Lichtschalterusw. mit dem Ellenbogen oder der Jacke berühren
  • Menschenmengen meiden und möglchst Zuhause bleiben - die Wohnung gut lüften
  • Risikopatienten sollten Nachbarn und Familienmitglieder bitte, die Einkäufe zu übernehmen
  • das Tragen eines Mund-Nasenschutzes trägt dazu bei sich und andere zu schützen

Warum sollte ich mich im Alltag einschränken?

das Coronavirus ist sehr ansteckend - bis ein entsprechender Impfstoff oder ein wirksames Medikament auf dem Markt ist, vergeht sehr wahrscheinlich noch bis zu 1 Jahr.
Daher ist es wichtig, dass sich das neuartige Virus langsam ausbreitet. Auf diese Weise wird das Gesundheitssyste, nicht überlastet. Somit können COVID-19-Patienten bestmöglich versorgt werden, auch Patienten, die durch einen Unfall oder eine andere Erkrankung ins Krankenhaus müssen, erhalten die dringend notwendige medizinische Behandlung.

Helfen Sie mit und befolgen Sie Verhaltensregeln wie Abstand halten und regelmäßiges Händewaschen.

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Sie haben grippeähnliche Symptome?

=> Bleiben Sie Zuhause und melden Sie sich telefonisch bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt. Die Ärztin/ der Arzt entscheidet, ob ein Test notwendig ist, wo dieser ausgeführt wird und welche weiteren Schritte erfolgen werden. Im Notfall rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 an.

Sie hatten Kontakt zu einer Person mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose?

=> Melden Sie sich beim Gesundheitsamt. Hier erfahren Sie, wei Sie sich in der nächsten Zeit richtig verhalten. Unter folgendem Link finden Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt: https://tools.rki.de/PLZTool/

Telefonische Beratungsangebote:

=> Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 0117722

=> Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 346 465 100

 

 

 

 

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